BlogFotoreise nach Québec-inspirierend und vollerBegegnungen Teil 2

Fotoreise nach Québec-inspirierend und voller Begegnungen Teil 2

Kreativität, Licht und Begegnungen, die bleiben!

Ein Gastbeitrag vom Abenteurer, Fotograf und Kameramann Aaron Moser

Manche Reisen zeichnen sich nicht durch ihre Größe aus, sondern durch ihre Intensität. Unsere Fotoreise durch Québec war genauso eine Erfahrung: persönlich, inspirierend und voller besonderer Begegnungen. Eine Reise, bei der nicht nur beeindruckende Bilder entstanden sind, sondern vor allem viele Erlebnisse, die noch lange in Erinnerung bleiben.

Als Fotolehrer war es für mich besonders spannend zu beobachten, wie sich die fotografischen Fähigkeiten im Laufe der Reise weiterentwickelt haben. Von Tag zu Tag wurden die Bilder bewusster gestaltet, Licht gezielter eingesetzt und neue Techniken immer mutiger ausprobiert. Es ist faszinierend zu sehen, wie Teilnehmer durch neue Impulse ihren eigenen fotografischen Blick weiterentwickeln und plötzlich Möglichkeiten entdecken, die am Anfang vielleicht noch gar nicht sichtbar waren.

Doch eine Fotoreise lebt nicht nur von Technik und Bildgestaltung. Es sind vor allem die Begegnungen, die sie besonders machen. Die Fotografie schafft Verbindungen, öffnet Türen und ermöglicht einen ganz besonderen Zugang zu Menschen und Kulturen.

Billd Aaron Moser

Wendake – besondere Einblicke in Kultur und Tradition

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des Wendake Powwow. Durch meine langjährigen Kontakte vor Ort konnte ich für die gesamte Gruppe spezielle Presse-Tickets organisieren. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, uns frei auf dem Gelände zu bewegen und Bereiche zu betreten, die normalen Besuchern nicht zugänglich sind.

Diese besondere Nähe ermöglichte außergewöhnliche fotografische Momente. Wir konnten beobachten, wie sich die Natives auf ihre Auftritte vorbereiteten, ihre traditionellen Trachten anlegten und sich mit großer Sorgfalt schmückten. Diese authentischen Einblicke hinter die Kulissen eines solchen Ereignisses waren für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes.

Ein weiterer magischer Moment entstand, als einige Huronen sich Zeit für uns nahmen und in ihren traditionellen Trachten die Arena verließen, um in einem kleinen Waldstück Porträts bei natürlichem Licht umzusetzen. Die Atmosphäre, das weiche Licht und der respektvolle Umgang miteinander führten zu sehr persönlichen und ausdrucksstarken Bildern.

Wendake – Parc National de la Jacques-Cartier

  • Wendake – Indianerreservat der „Wyandot First Nations“ in Québec
    Am Stadtrand der Provinzhauptstadt Québec eine Enklave mit über 2100 Einwohner
  • Außergewöhnliches Freilichtmuseum mit vielen historischen Gebäuden
    Es bietet die Geschichte und die Lebensweise der Huronen-Indianer aus vergangenen Zeiten bis zur Gegenwart.
  • Wendake Powwow – traditionelle Tänze in ihren traditionellen Trachten
  • Die Huronen waren schon immer gute Handwerker und Händler
    Durch die Weitergabe ihrer reichen Traditionen werden heute in Wendake ihre Arbeiten wie Mokassins, Schneeschuhe und Lederwaren angeboten.
  • Der Parc national de la Jacques-Cartier mit 670 km²
    Er ist unter den momentan 27 Nationalparks in Québec einer der flächenmäßig Größeren
  • Der Parc national de la Jacques-Cartier bietet eine vielfältige Landschaft
    Tiefe Schluchten, reißende Flüsse und ein ausgedehntes Waldgebiet. Auch ein weites Bergplateau und das impossante Tal des Jacques-Cartier River zeichen diesen Park besonders aus.
  • Rund 30 Autominuten von Québec City entfernt liegt der Parc national de la Jacques Cartier.
  • Der Parc national de la Jacques Cartier bietet eine Vielzahl an Freizeit-Möglichkeiten
    Über 100 km Wanderwegen mit Niveaus für jeden Einzelnen.

Parc national de la Jacques-Cartier – Landschaft, Wildnis und kreative Lichtexperimente

Zum Abschluss der Reise führte uns der Weg in die beeindruckende Natur des Parc national de la Jacques-Cartier. Hier konnten wir die ganze Vielfalt der Fotografie erleben – von klassischer Landschaftsfotografie bis hin zu kreativen Experimenten mit Licht.

Während einer längeren Wanderung eröffneten sich uns fantastische Ausblicke auf den Jacques-Cartier River, der sich mäandernd durch das Tal schlängelt und weit in die Landschaft hineinführt. Diese Momente zeigen, warum Landschaftsfotografie so faszinierend ist: Viele Bilder Tragen wir seitdem in unserem inneren Rucksack mit uns.

Eine komfortable Holzhütte im Nationalpark wurde für einige Tage unser Zuhause. Abseits von Alltag und Hektik konnten wir die besondere Atmosphäre dieser Wildnis genießen. Die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer waren genauso wertvoll wie die fotografischen Erlebnisse während des Tages. Wanderungen, Gespräche, gemeinsames Lachen und sogar Glühwürmchen, die durch den nächtlichen Wald flogen, liesen „echtes Abenteuerfeeling“ aufkommen

Neben der klassischen Landschaftsfotografie haben wir uns auch neuen fotografischen Herausforderungen gestellt. Mit künstlichem Licht ausgestattet sind wir in die Wildnis gegangen und haben neue Techniken ausprobiert. Die Kombination aus Natur, Dunkelheit und gezielt eingesetztem Licht eröffnete völlig neue kreative Möglichkeiten und führte zu faszinierenden Bildern.

Mehr als nur Fotografie

Diese Fotoreise hat gezeigt, dass Fotografie weit mehr ist als das Erstellen schöner Bilder. Sie schafft Begegnungen, verbindet Menschen und lässt Orte auf eine ganz besondere Weise erleben.

Am Ende bleiben nicht nur beeindruckende Aufnahmen auf den Speicherkarten, sondern vor allem Geschichten, gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen an eine außergewöhnliche Reise durch Québec.

Ende

Hier eine Bilderauswahl

Informationen: Wendake Tourism https://tourismewendake.ca/en/
Jacques-Cartier Nationalpark https://www.sepaq.com/pq/jac/index.dot?language_id=1
Allgemeine Informationen: https://www.bonjourquebec.com/en/where-to-go/regions-of-quebec

Anreise: Mit Lufthansa oder Air Canada nach Montreal. Mit umsteigen geht es dann weiter nach Quebec City.

Reisezeit: 
Die beste Reisezeit ist von Mitte / Ende Mai bis Mitte / Ende September.

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Aaron Moser ist Fotograf und Kameramann. Seine beeindruckenden Reportagen – aus Afrika, Thailand, Island Schottland oder Kanada erschienen in renommierten Magazinen und zusammen mit seinem Vater sind die Beiden seit Jahren im Planetarium mit Fotoausstellungen und Multivisionsshows zu sehen.

ZU FUSS KOMMT DIE SEELE AN“ – Über 20.000 Kilometer zu Fuß durch die großen Naturräume der Erde! Seit Jahren unternehmen die Fotografen und Buchautoren Achill Moser und Aaron Moser abenteuerliche Reisen und Expeditionen in der ganzen Welt. 

Mehr Erlebnisse aus Kanada und auch von Aaron lesst ihr in seinem neuen Buch: „Zu Fuss kommt die Seele an!“

Nähere Infos

Viele Live-Abenteuer des Vater-Sohn Gespanns sind unter anderem in Planetarien in ganz Deutschland zu sehen.
Weitere Termine, meist in Planetarien, finden Sie auch auf der Webseite von www.aaronmoser.de, sowie auf Instagram: @aaronmoser_

Auf Social Media finden Sie ihn auf Facebook und Instagram
Aaron Moser – Facebook
Aaron Moser – Instagram

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Informationen zu Reisen:
Gerne organisieren wir für Sie Reisen z.B. individuell gestaltete Mietwagen- oder Wohnmobiltouren in die Regionen von Westkanada und auch nach Haida Gwaii.
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