Naturschönheiten Alaskas – grandiose Landschaften!
Ein Beitrag der Geschäftsführerin von Canada Dream Tours Manuela Wagner
Meine nun schon dritte Reise in 2026 führt mich nach Alaska.
Tag acht war ein Fahrtag zu unserem nächsten geplanten Stopp: Homer. Die Fahrt führte uns durch hügelige Tundra, vorbei an Cooper Landing, dem Mekka des Raften bis zur Abzweigung Skilak Road. Eine Gravel Road mit Wildlife Garantie, vielen Seen, Trails und Campingplätzen.
Zurück auf dem Highway erreichten wir nach ca. 4 Stunden unsere Unterkunft für die nächsten Nächte. Die Seafarer Suiten at the Cliffs sind einzigartig und überzeugen sicherlich auch durch ihre tolle Lage mit Blick aufs Wasser.
Bärenbeobachtung im wunderschönen Lake Clark National Park and Preserve stand als eines der absoluten Highlights meiner Alaska-Reise heute an Tag neun auf dem Programm.

Früh am Morgen starteten wir mit Smokey Bay Air von Homer aus. Bereits der Flug über den Cook Inlet war spektakulär – mit beeindruckenden Vulkanen, zerklüfteten Küstenlinien und einer atemberaubenden Wildnis unter uns. Nach der Landung mitten auf einem Strand, begann das eigentliche Abenteuer.
Schon im Landeanflug konnten wir eine Bärin mit ihren drei Babys entdecken. Wir blieben daher erst Mal stehen um die Bärin zu beobachten. Ich war den Tränen nahe, und einfach nur glücklich, so etwas erleben zu dürfen.

Ein kleiner Spaziergang entlang des Standes brachte uns zu weiteren 6 Bären. Einige gruben am Strand nach Muscheln, andere streiften durch die weiten Grasflächen, während noch kleinere Bären innig miteinander spielten. Die Ruhe und Gelassenheit dieser mächtigen Tiere aus nächster Nähe zu erleben, war einfach faszinierend.
Besonders beeindruckend war die Kulisse: endlose Wildnis, schneebedeckte Berge und das Gefühl, zu Gast in einer Welt zu sein, die ganz den Bären gehört. Kein Zoo, keine Absperrungen – nur Natur pur.

Nach mehreren Stunden voller unvergesslicher Begegnungen ging es zurück nach Homer. Mit tausenden Fotos auf der Speicherkarte, aber vor allem mit Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben werden.
Alaska hat mir heute wieder gezeigt, warum es „The Last Frontier“ genannt wird. ❤️🐻
Alaska – Homer
- Homer in der Kachemak Bay am Cook Inlet
2020 wurde eine Einwohnerzahl von etwas über 5.500 gezählt. - Bärenbeobachtung im wunderschönen Lake Clark National Park and Preserve
- Flug über den Cook Inlet war spektakulär
Beeindruckende Vulkane, zerklüftete Küstenlinien und eine atemberaubende Wildnis. - Alaska hat mir heute wieder gezeigt, warum es „The Last Frontier“ genannt
- Glacier Lake Trail
Der Weg führte durch dichten Wald und über eine beeindruckende Gletschermoräne - Grewingk Glacier – mit seinem eisblauen Gletschersee
- Kenai-Halbinsel
Ursprünglich wurde die gegend von den Dena’ina-Indianern, einem Stamm der Athabasken, bewohnt. Größere Orte mit etwa 3 bis 6000 Einwohnern sind Seward, Kenai, Soldotna und Homer. - Ninilchik ist ein kleiner Ort auf der Kenai-Halbinsel
Besondere Geschichte und traumhafte Lage. Wahrzeichen ist die russisch-orthodoxe Kirche. - Anchorage ist die größte Stadt Alaskas am Cook Inlet
Die größte Stadt Alaskas mit über 291.000 Einwohnern (2020). - Anchorage – Drehkreuz der Alaska Railroad
Leider neigt sich mein kurzer Alaska Trip schon bald dem Ende zu. Der zehnte Reisetag versprach Sonne den ganzen Tag. Und das traf auch genauso ein.
Ein weiterer Gletscher stand heute auf meinem Programm. Schon die Fahrt mit dem Wassertaxi über die Kachemak Bay war ein Erlebnis – mit traumhaften Ausblicken auf Berge, Küste und sogar ein paar Seeottern.
Am Glacier Spit startete unsere Wanderung auf dem Glacier Lake Trail. Der Weg führte durch dichten Wald und über eine beeindruckende Gletschermoräne, bis sich plötzlich der Grewingk Glacier mit seinem eisblauen Gletschersee vor uns zeigte. Die treibenden Eisschollen und die unglaubliche Ruhe machen diesen Ort unvergesslich.

Zurück zum Wassertaxi führte mich über den Saddle Trail. Ein schmaler Wanderpfad durch den grünen Wald. Achtung: Festes Schuhwerk notwendig, schmale und teilweise steile Pfade führen zurück zum Strand.
Abends hieß es dann nochmals Wassertaxi fahren zur Odysee Lodge zum Abendessen in der Wildnis. Ein Abend im Meandering Goat ist weit mehr als ein Restaurantbesuch – er ist ein unvergessliches Alaska-Erlebnis. Schon die Anreise macht den Unterschied: Mit dem Wassertaxi geht es vom Hafen in Homer über die beeindruckende Kachemak Bay zur idyllisch gelegenen Odyssey Lodge. Während der rund 25-minütigen Überfahrt bieten sich oft spektakuläre Ausblicke auf die Küste sowie die Chance, Seevögel oder sogar Meeressäuger zu entdecken.

Im Restaurant erwartet die Gäste eine entspannte Fine-Dining-Atmosphäre mit Panoramablick auf die Berge und die China Poot Bay. Die Küche legt großen Wert auf frische, regionale Zutaten und serviert kreative Gerichte mit fangfrischen Alaska-Meeresfrüchten, hochwertigem Fleisch und saisonalen Produkten. Ergänzt wird das Menü durch erlesene Weine, lokale Craft-Biere und raffinierte Cocktails.
Der Name „Meandering Goat“ geht auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück: Eines Tages schwamm eine herrenlose Ziege über die Bucht zur Lodge und blieb dort eine Zeit lang. Diese unerwartete Besucherin inspirierte den Namen des Restaurants und steht bis heute sinnbildlich für Entdeckerlust, Gastfreundschaft und die kleinen Überraschungen, die Alaska bereithält.

An Tag elf hieß es Koffer packen. Heute musste ich wieder zurück nach Anchorage. Auf dem Weg zurück nach Anchorage machten wir noch einen kurzer Stopp in Ninilchik.
Ninilchik ist ein kleiner Ort auf der Kenai-Halbinsel, der mit seiner besonderen Geschichte und seiner traumhaften Lage begeistert. Wahrzeichen ist die malerische russisch-orthodoxe Kirche, die auf einem Hügel über dem Ort thront und an die ersten russischen Siedler erinnert.
Von hier aus eröffnen sich fantastische Ausblicke auf den Cook Inlet und – bei klarem Wetter – auf die schneebedeckten Vulkane auf der gegenüberliegenden Seite. Ob ein Spaziergang am Strand, ein Besuch der historischen Kirche oder einfach nur die Ruhe genießen – Ninilchik ist ein wunderbarer Zwischenstopp.

Und tatsächlich hatten wir mal wieder großes Glück, wir entdeckten bei der Kirche ein Adlernest und konnten beobachten wie die kleinen gefüttert wurden.
Zurück in Anchorage besuchte ich dann natürlich noch meine Agentur, wir diskutieren, überlegten und haben nun schon die ersten Ideen für eine neue Ausschreibung einer Alaska Reise.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein köstliches Steak im Sullivans Steakhouse in Anchorage.
Eine grandiose Reise geht nun leider zu Ende.
Hier eine Bilderauswahl meiner letzten Tage in Alaska
Wie komme ich hin?
Aus Europa am besten mit einem Nonstop Flug über die Sommermonate mit der Condor ab Frankfurt. Alternativ bieten sich einige Umsteige-Verbindungen an. Mietwagen oder Wohnmobile gibt es am Flughafen. Mietwagenreisen werden von Anchorage aus als Rundreise angeboten. Auch Zugreisen mit der Alaska Railroad oder Kreuzfahrten sind weitere Reisemöglichkeiten.
Reisezeit:
Die Region ist ganzjährig bereisbar. Die beste Reisezeit ist während den Sommermonaten.
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Informationen zu Reisen:
Gerne organisieren wir für Sie Reisen z.B. individuell gestaltete Mietwagen- oder Wohnmobiltouren in die Regionen von Alaska (USA) und dem Yukon.
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