Nova Scotia, leben mit dem auf und ab der Gehzeiten!
Ein Beitrag der Geschäftsführerin von Canada Dream Tours Manuela Wagner
Meine erste Reise in 2026 führt mich vom 01. bis 09. Mai in die maritime Provinz Nova Scotia.
Kleiner Rückblick:
Unser 5. Reisetag beginnt mit einem tollen Frühstück, Auto laden und planen der heutigen Route. Heute machen wir uns auf den Weg nach Cape Breton. Eine etwas andere Unterkunft erwartet uns direkt am Ufer des Bras d ‚ Or Lakes.
Da wir die nächsten Tage Selbstversorger Unterkünfte haben, verweilen wir eine ganze Weile in einem typischen kanadischen Supermarkt. In der Nähe von Dundee befinden sich die Luxury Lakeside Domes, eine sehr besondere Anlage. Zelt-Iglus direkt am Seeufer. Wir halten alle kurz inne, vor lauter Freude über diese tolle Unterkunft verpassen wir fast eine tolle Flugshow eines Weißkopfseeadlers. Nun heißt es Natur und Ruhe genießen!

Tag 6
An unserem 6. Reisetag werden wir alle schon früh wach. Wir machen uns einen Toast und genießen einen ruhigen Morgen am See.
Danach heißt es Rucksäcke packen, denn heute wollen wir den Cabot Trail fahren. Es wird ein langer Ausflugstag, aber die Wettervorhersagen sind heute super, daher entscheiden wir uns für diesen Ausflug.
Bevor wir den Highlands Nationalpark erreichen genießen wir die wunderschöne Küstenstraße mit tollen Stränden und Aussichtspunkten.
Ab Juni muss man vorab einen Parkplatz am Skyline Trail buchen, denn sonst hat man keinen Zugang. Anfang Mai ist es aber doch noch sehr ruhig und es hat nur wenige Touristen.

Bei Sonnenschein aber starkem Wind wandern wir auf dem Skyline Trail. Die Windböen sind so stark, dass wir es uns nicht getrauen bis zur letzten Terrasse runter zu laufen. Ist aber nicht schlimm, der Ausblick ist einfach magisch und für mich einmalig. Wir machen ein kleines Picknick und halten Ausschau nach Walen. Im Highlands Nationalpark gibt es viele Elche, die Hinterlassenschaften waren überall zu finden, leider hatten wir aber keine Sichtung.

Nach ca. drei Stunden fahren wir nun weiter auf dem Cabot Trail, wieder begeistern uns fantastische Ausblicke. Wir legen am Ingonish Beach einen weiteren Stopp ein. Diese Bucht liegt fantastisch und wer die Zeit hat sollte hier unbedingt anhalten.
Nach einem 11-stündigen Ausflug kommen wir glücklich aber doch etwas erschöpft in unserem Domes in Dundee an und die Männer schmeißen sofort den Grill an. Generell planen wir Cape Breton mit mindestens zwei Stopps, in Cheticamp und in Baddeck, so dass ausreichend Zeit für Aktivitäten gegeben ist.
Tag 7
Unser nächster Stopp ist nun an der Mahone Bay geplant, im südlichen Teil von Nova Scotia. Der heutige Tag ist ein Fahrtag, Gott sei Dank denn es regnet in Strömen und wie haben aufgrund von dichtem Nebel ziemlich schlechte Sicht. Wir verlassen Cape Breton und fahren entlang der Küste über Charlos Cove und Liscomb, vorbei an Halifax bis nach Mahone Bay.
Mahone Bay, gelegen an der Südküste von Nova Scotia, Kanada, ist eine charmante Küstenstadt, die für ihre malerische Uferpromenade, historische Architektur und lebendige Kunstgemeinschaft bekannt ist. Eingebettet entlang der Ufer der Bucht, die ihren Namen trägt, bezaubert Mahone Bay Besucher mit seiner malerischen Schönheit, kulturellen Attraktionen und dem Charme einer Kleinstadt.
Das Herzstück von Mahone Bay ist seine ikonische Uferpromenade, an der bunte Gebäude und Segelboote das Ufer säumen und eine postkartenreife Szenerie schaffen. Wir wohnen in den neuen Black Forest Cabins und checken trocken und bei Sonnenschein ein. Den Abend lassen wir mit einer sehr leckeren Steinofen Pizza und Live Musik bei Betty’s ausklingen (Näheres unter Canada Dream Tours-Reisetipps – „Nova Scotia“).
Nova Scotia
- Nur 6,5 Stunden Flug bis nach Halifax.
- Cape Breton – Die Insel liegt im Norden von Nova Scotia
Sie ist an der engsten Stelle mit einem aufgeschütteten Verkehrsdamm mit dem kanadischen Festland von Nova Scotia verbunden. - Cabot Trail – eine wunderschöne Küstenstraße mit tollen Stränden und Aussichtspunkten.
- Cape-Breton-Highlands-Nationalpark – befindet sich im Norden der Cape Breton Insel umgeben von wunderschöner Landschaft.
Fjordartige Steilküsten, Wandertrails und Wildtiere wie Elche, Weißkopfseeadler, Kojoten und Schwarzbären. - Skyline Trail – ein gut 7 km langer Rundweg, wo man mit einem einfach magischen Ausblick belohnt wird.
- Ingonish Beach – lange weiße Sandstrände von Ingonish Beach und Cape Smokey mit toller Aussicht
Mahone Bay an der Südostküste von Nova Scotia
Charmantes kleines Städtchen mit ikonischer Uferpromenade, bunten Gebäuden und mehrer Kirchen mit ihren Türmen bilden eine postkartenreife Szenerie - Rissers Beach Park mit wunderschönem, karibisch anmutendem Strand.
- Meadows Beach – Langer weißer Sandstrand. Zugängliche Felsen, die aus dem Meer ragen bieten eine gigantische Aussicht über den Strand.
- Kejimkujik Nationalpark – Über 400 Quadratkilometern groß und als Lichtschutzgebiet (Kejimkujik Dark Sky Preserve) ausgewiesen.
Der Name des Parks stammt aus der Mi’kmaq-Sprache. Auf 15 Wanderwegen lassen sich die Vielseitigkeit und Schönheit des Parks bewundern. - Lunenburg – die einst von deutschen Siedlern bevölkerte kleine Hafenstadt hat eine lange Fischerei- und Schiffbautradition und zusammen mit den bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – ist seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe.
Tag 8
Bei strahlendem blauen Himmel machen wir uns heute auf zu den Karibischen Stränden an der Südostküste Nova Scotias. Im Rissers Beach Park haben wir den wunderschönen Strand fast für uns alleine und wir verweilen hier eine ganze Weile. Wir genießen die Meeresluft, sammeln Muscheln und spazieren entlang des Strandes und dem Boardwalk. Hier gibt es übrigens auch einen Campingplatz.

Unser nächster Stopp heißt Meadows Beach. Ein langer weißer Sandstrand, der öffentlich ist und sicherlich im Sommer zahlreiche Besucher anlockt. Wir spazieren zu den zugänglichen Felsen, die aus dem Meer ragen und freuen uns über eine gigantische Aussicht über den Strand.
Nach zwei Stränden fahren wir in Kejimkujik Nationalpark. Der Park ist aktuell noch kostenfrei, da die Saison noch nicht begonnen hat. Es hat aber doch schon einige Besucher, aber auch Black Flies. Wir erkunden die Mill Falls und halten Ausschau nach Schildkröten.

Unser letzter Stopp heißt Lunenburg. Wir spazieren durch die bunten Gässchen und essen dort in einem traditionellen Fischrestaurant noch zu Abend.
Tag 9
Heute ist unser Rückreisetag. Da wir aber erst abends fliegen haben wir heute noch die Shopping Mall von Halifax auf unserem Plan. Wir bummeln durch die Läden und besorgen ein paar letzte Souvenirs.
Die Abgabe des Mietwagens war sehr unproblematisch und schnell. Pünktlich starten wir in Richtung Frankfurt.
Eine sehr schöne und erlebnisreiche Reise geht zu Ende!
Wie komme ich hin?
Aus Europa entweder mit einem Flug nach Toronto oder Montréal. Von dort weiter per Regionalflug nach Halifax. Mietwagen gibt es am Flughafen.
Über die Sommermonate wird auch Halifax mit einem Direktflug ab Frankfurt angeflogen. Mietwagenreisen werden von Halifax aus als Rundreise angeboten.
Reisezeit:
Die Region ist ganzjährig bereisbar. Die beste Reisezeit ist während den Sommermonaten.
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Informationen zu Reisen:
Gerne organisieren wir für Sie Reisen z.B. individuell gestaltete Mietwagen- oder Wohnmobiltouren in die Regionen von Atlantikkanada.
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