Fort Steele

Mit diesem Beitrag ist der Reiseglobetrotter und Reisejournalist Reinhard Pantke, unser Gastautor, wieder in Kanada, genauer gesagt in den Süden von British Columbia, in der Kootenay-Region unterwegs.

Fort Steele liegt unweit von Cranbrook in den Kootenays. Die Kleinstadt war im Zuge des Goldrausches entstanden und wuchs durch den Goldrausch und wegen der Stationierung der North West Mounted Police schnell auf mehr als 1.000 Einwohner an. Es gab dort Ende des 19. Jahrhunderts z.B. 11 Hotels, vier General Stores und die Stadt wuchs schnell, da man dachte, dass die neue Eisenbahnlinie in der Stadt halten würde. Als die Eisenbahn 50 km entfernt verlief, entvölkerte sich die Stadt und wurde zum Geisterort.

Doch die Häuser blieben erstaunlich gut erhalten und man beschloss den Ort in ein Museum zu verwandeln. Allerdings in einen sehr lebendigen Ort, der im Sommer von Schauspielern und Statisten bevölkert wird, die mit historischen Kleidungsstücken bekleidet, Zuschauer mit ihren Aktionen den Alltag im nicht ganz so wilden Westen näherbringen.
Egal ob im historischen Laden eingekauft wird oder man mit der Pferdekutsche über die staubige Hauptstraße in die Kirche gebracht wird, wo grade eine Hochzeit gefeiert wird, hier ist man im 19. Jahrhundert angekommen. Einige der Darsteller sind echte Schauspieler, manche der älteren Damen kommen aber auch nur als Statisten aus dem nächsten Ort und freuen sich darüber, dass sie historische Kostüme tragen können.

Vielleicht haben wir Sie ja auf den Geschmack gebracht und Sie möchten im Rahmen einer Westkanada-Reise auch in das Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen.
Wir haben einige Vorschläge z.B. für eine Mietwagentour (Beispiele finden Sie hier: http://ka24.eu/2v), wo sich ein Besuch von Fort Steel einbauen lässt oder wir bauen Ihren persönlichen Trip durch Kanadas Westen. Schreiben Sie uns gerne oder rufen Sie uns an …

Bilder: Reinhard Pantke

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