Neufundland und Labrador Reisetipps

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Neufundland und Labrador – „Find Yourself“!
Frei nach dem Motto „Leave No Song Unsung“, die Inspiration, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die Insel Newfoundland, so im englischen und im französischen „Terre-Neuve“ benannt, liegt im Atlantischen Ozean vor der Nordostküste Nordamerikas und am letzten Ende des Mündungsgebiets des Sankt-Lorenz-Stroms. Die Doppel-Provinz Neufundland und der weitaus größere Landesteil Labrador, der sich auf dem kanadischen Festland befindet, ist sehr unterschiedlich dicht bevölkert. Neufundland ist dabei der weitaus dichter besiedelte Teil der Provinz.
Die irisch geprägte Hauptstadt der beiden Regionen, St. John’s, befindet sich ganz im Osten von Neufundland auf der Halbinsel Avalon. Die Halbinsel, von den Einheimischen als „The Rock“ bezeichnet, zählt mit fast 500.000 Einwohnern die höchste Bevölkerungsdichte der Provinz. Im Vergleich leben in der flächenmäßig großen Festland-Region Labrador nur 28.000 Menschen.
Die an der westlichen Nordspitze befindliche altnordische archäologische Stätte L’Anse aux Meadows auf Neufundland wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem Wikinger und Entdecker Leif Erikson gegründet und der Gros-Morne-Nationalpark am Sankt-Lorenz-Golf bietet Klippen, Wasserfälle und faszinierende Gletscherfjorde.
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Trans Canada Highway
Der Kilometer Eins des Trans Canada Highway ist in St. John’s in Neufundland. Von hier aus läuft er an die 8000 km quer durchs ganze Land.
St. John’s
St. John’s City
Die Provinzhauptstadt St. John’s mit über 100.000 Einwohnern befindet sich auf der Halbinsel Avalon und im Einzugsgebiet von St. John’s lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung. Die von irischen Einwanderern geprägte Stadt verfügt über einen hervorragenden, geschützten Naturhafen für Fischerei und Hochseeschifffahrt. Die älteste Hafenstadt Nordamerikas ist unter dem „Signal Hill“ auch Universitätsstadt. Durch die geographische Lage von Nordamerika liegt die Region und , St. John’s Europa am nächsten. Somit bot sich der Naturhafen in St. John’s perfekt an für die ersten Neusiedler aus der „Alten Welt“.
St. John’s und Umland (Essen & Trinken)
1. Terre Restaurant
Das „Terre Restaurant“ besticht durch seine raffinierte und lokal inspirierte Speisekarte. Inspiriert von den Menschen, der Küche, den Produkten, der Geschichte und den atemberaubenden Landschaften der Provinz, haben Küchenchef Matthew Swift und sein Team ein einladendes und gemütliches Lokal geschaffen, der von seiner Umgebung inspiriert ist. In 2021 wurde Terre von der Expertenjury des „enRoute Magazine“ zu einem der „Besten neuen Restaurants Kanadas“ gewählt.
2. The Merchant Tavern
Das „The Merchant Tavern“ ist in St. John’s bekannt geworden für seine hervorragende, französisch angehauchte Küche mit Meeresfrüchten aus dem Atlantik.
3. Oliver’s Restaurant
Das „Oliver’s Restaurant“, ein gemütliches Lokal im Stadtzentrum mit legerer, gehobener Küche mitten im Herzen der Innenstadt von St. John’s. Frische, regionale Zutaten, eine erlesene Weinkarte und Liebe zum Detail – all das in einem warmen, gemütlichen Ambiente. Seit über 22 Jahren ein fester Bestandteil der Gastronomieszene!
4. The Cape Retreat
„Essen erzählt unsere Geschichte“, sagt die kulinarische Leiterin Alex des Restaurants „The Cape Retreat“. Alex‘ Leidenschaft für gutes Essen begann in den Wäldern und an den Küsten Neufundlands und führte sie in Küchen auf der ganzen Welt. Nun bringt sie Ihnen Land und Meer auf den Teller und verbindet Sie mit der Wildnis durch die Wildnis selbst. Das volle Potenzial jeder Zutat ausschöpfen – so macht Alex aus Resten Brühe, aus Stängeln werden Gurken, aus Schalen Pulver. Das Lokal befindet sich eine gute Autostunde südlich von St. John’s, an der Südküste in Cape Broyle, der zum Irish Loop gehört.
St. John’s und Umland (Ausflugstipps)
1. City Tour
Bei einer Tour in der Innenstadt von St. John’s bekommt man viel zu sehen. Erkunden Sie die bunten Häusern der Jelly Bean Row bis hin zum atemberaubenden Blick auf die Stadt vom Signal Hill aus in kleiner Gruppe durch die Stadt.
2. Ausflug zum Cape Spear, dem östlichsten Punkt Nordamerikas
Diese Tour führt Sie zum Cape Spear, dem östlichsten Punkt Nordamerikas. Die reiche Geschichte einer der ältesten bevölkerten Regionen der Neuen Welt, wo Sie eine historische Geschützbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg besichtigen, sowie Wale und Seevögel sichten können. Eine atemberaubende Aussicht auf Cabot Tower und Signal Hill werden Sie ebenfalls haben, wie auch ein Besuch des Dorfes Quidi Vidi.
Gros Morne Nationalpark
Gros Morne Nationalpark
Der Gros-Morne-Nationalpark ist etwas über 1800 km² groß und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Nach dem Torngat-Mountains-Nationalpark im Norden von Labrador ist er der zweitgrößte Park in der atlantischen Region von Kanada. Der Park ist bekannt für seine außergewöhnlichen Landschaftsformen und seine Fjorde. Eine 17 Kilometer lange, etwas anspruchvolle Tagestour zum Gipfel des Gros Morne, dem höchsten Punkt des Parks, verspricht neben Wildblumen und Wildtieren, vom Gipfel aus einen atemberaubenden Panoramablick in die Long Range Mountains und die Ten Mile Pond-Schlucht.
Gros Morne Nationalpark und Umland (Essen & Trinken)
1. The Hew & Draw Hotel mit eigener Brauerei in Corner Brook
The Hew & Draw Hotel, in Corner Brook, neues modernes Hotel mit eigener Brauerei, wo man auch gut zu Abend Essen kann.
2. Seaside Restaurant in Trout River
Im Seaside Restaurant in Trout River kann ein Mittagessen mit Ausblick von der Terasse genossen werden. Seit 1979 ist Seaside ein einzigartiges, eigenständiges Familienrestaurant, in dem Gerichte nach echter Neufundland-Art zubereitet werden. Hier ist Kabeljau der Star! Das Seaside Restaurant hat sich durch hervorragendes Essen und erstklassigen Service einen Namen gemacht und wurden vielfach ausgezeichnet.
3. The Black Spruce in Norris Point
The Black Spruce bietet eine exzellente Küche mit extrem gutes Essen und ist für jeden, der sich gerne ein besonderes Abendessen gönnen möchte. Eine außergewöhnliche Auswahl und dadurch eines der besten Restaurants der Insel. Das Restaurant befindet sich im Hotel Needies Harbour.
4. Buoy & Arrow in Rocky Harbour
Im Buoy & Arrow in Rocky Harbour bekommt man angeblich die beste Lobster Roll der Insel. Ein familiengeführtes Restaurant mit regionalen Gerichten.
Gros Morne Nationalpark und Umland (Ausflugstipps)
1. Gros Morne Nationalpark
Wer wandern will ist hier genau richtig. Es empfiehlt sich auch eine geführte Wanderung durch die Tablelands da man dann diese außergewöhnlichen Berge auch erklärt bekommt. Man sollte unbedingt das Visitor Center anfahren um den Park zu verstehen.
Ein Tipp von Manuela Wagner
2. Bootstour Western Brook Pond (Gros Morne Nationalpark)
Die Bootstour Western Brook Pond sind ein Hotspot der vorgebucht werden sollte. Wunderschöne Bootstour in den Fjord, es wird an Bord viel erklärt. Man muss 3 km laufen um an den Anleger zu kommen, es gibt vor Ort aber Golfcourts, die einem für 10 Dollar pro Strecke zum Anleger bringen. Kann aber nicht vorgebucht werden. Ein Tipp von Manuela Wagner
Westliches Neufundland
Westliches Neufundland (Essen & Trinken)
1. Pollen Nation Farm (Bienen Farm) am Deer Lake
Die Pollen Nation Farm stellt viele verschiedene Produkte her. Propolis, Honig, Cremes uvm findet man im Shop. Das Highlight ist das Beestro. Hier gibt es eine außergewöhnliche Menükarte mit regionalen Spezialitäten kombiniert mit dem eigenen Honig. So haben wir zum Beispiel Robbe, Elch und Lamm gekostet.
Westliches Neufundland (Ausflugstipps)
1. Great Auk Winery in Twillingate
In der Great Auk Winery in Twillingate werden nur aus Beeren und geschmolzenem Wasser der Eisberge Weine herstellt. Stopp und Besichtigung lohnt sich. Kurze gute Führung und danach Verkostung. Und sie haben einen tollen Shop integriert. Ein Tipp von Manuela Wagner
Werfen Sie bei einer Tour einen Blick hinter die Kulissen.
Bei einer Führung sehen Sie, wie die einzigartigen Weine aus handverlesenen, regionalen Beeren und Eisbergwasser hergestellt werden. Erfahren Sie mehr über die Gewinnung von Eisbergwasser für die Premiumweine und lauschen Sie den Geschichten des „freundlichen Hausgeistes“! Besuchen Sie auch das Restaurant mit viel Regionalem. Oder übernachten Sie im Weingut in einer der 3 privaten Suiten.
Östliches Neufundland
Östliches Neufundland (Essen & Trinken)
1. Clode Sound Motel und Restaurant im Terra-Nova-Nationalpark
Das Clode Sound Motel und Restaurant ist das einzige Restaurant im Terra-Nova-Nationalpark mit voller Schanklizenz an der Route 1. Es bietet eine große Auswahl an Speisen, frisches Gebäck, Brot und vieles mehr. Ein idealer Ort zum Essen während einer Erkundungstour durch den Terra-Nova-Nationalpark.
Östliches Neufundland (Ausflugstipps)
1. Heart’s Content
Für einen Besuch der Hearts Content Cable Station nehmen Sie nicht unbedingt den direkten Weg, sondern fahren von St. John’s über den Trans Canada Highway bis zur Abzweigung zum Highway 71 und von dort bis Carbonear.
Hier gab es, nachdem 1866 die Verlegung des ersten Kabels für den transatlantischen Nachrichtenverkehr geglückt war, eine Relaisstation zwischen Europa und New York. Die alten Geräte in der Hearts Content Cable Station sind noch gut erhalten. Aus einem Schaltschrank hängt noch das Ende des Kabels, das hier einst im Wasser verschwand und in Irland wieder an die Oberfläche kam. In den Sommermonaten ist die Heart’s Content Cable Station täglich von 10:00 – 5:30 für Besucher geöffnet.
2. Carbonear, eine der ältesten dauerhaften Siedlungen Neufundlands
Sie liegt auf der Avalon Halbinsel, dem östlichsten Teil der Insel Neufundland. Von hier geht es weiter über den Highway 74 nach Heart’s.
Hier ist eine alte Relaisstation zu besichtigen, von wo aus einst das Kabels zwischen Nordamerika und Irland im Atlantik verschwant. Am nördlichen Ende der Bucht von Heart`s Content befindet sich der 1901 erbaute Leuchtturm. Sein Anstrich erinnert an eine rot-weiße Zuckerstange.
3. Von Renews zum Castle Hill – Neufundland
Renews ist ein kleiner Fischerort an der Südküste Neufundlands.
Der Legende nach ging hier 1620 die Mayflower vor Anker um sich vor der Reise nach Plymouth mit Wasser und Proviant zu versorgen. Weiterfahrt in den Süden der Halbinsel nach Portugal Cove South. Hier erstrecken sich die endlosen Weiten der Tundra, wo die Chance besteht, besonders im Oktober Karibuherden zu begegnen. Die Einheimischen berichten allerdings davon dass die stark vermehrenden Kojoten die Herden stark dezimieren würden.
4. Castle Hill
Die Castle Hill National Historic Site zeigt die Überreste aus französischen und englischen Befestigungsanlagen aus dem 17ten und 18ten Jahrhundert. Ursprünglich waren in Castle Hill 350 Franzosen stationiert, um die Bucht und das Hinterland gegen die Engländer zu verteidigen. Später ging die Befestigungsanlage an die Engländer über. Weitere Infos
5. St. Stephan’s – Peter’s River
am östlich Eingang zur St. Mary’s Bay wurde von 1500 bis 1700 immer wieder von französischen und portugiesischen Fischern besucht. Die dauerhafte Besiedlung begann mit dem Aufbau der lokalen Lachsfischerei durch Englische und Irische Siedler.
Eine reizvolle Landschaft entschädigt Sie für eventuell nicht vorhandenen Karibus. Die Bäche sind so blau, dass es beinahe kitschig wirkt. Wie aber im Cataracts Provincial Park zu sehen ist, liegt es daran, dass es sich um Schwarzwasserflüsse handelt, in denen sich der Himmel besonders spiegelt. Das liegt an bestimmten Mineralien, die sie mit sich führen. Dennoch ist das Wasser ganz sauber. Am Ziel, dem Castle Hill angekommen, hat man den besten Ausblick auf Placentia. Der Ort wurde im 16. Jh. von baskischen Fischern gegründet.
6. Flughafen Gander
Im Flughafen Gander gibt es in der Lounge des Flughafens ein Museum über den Tag am Flughafen in Gander am 9-11 2001, die Anschläge in den USA, als die Flugzeuge in New York in die Türme geflogen sind. Hier sind etliche Flugzeuge zum landen hingeschickt worden da Gander große Landebahnen hat.
Ein Tipp von Manuela Wagner










